Dr.-Edeltraut-Siessl-Allee 3
Zugang von den Parkplätzen Hitzfeldstraße
31. Juli bis 16. August 2026
Orangerie Ost an der Stadthalle Kirchheimbolanden


zuHAUSe
eine kooperative und partizipative Kunstaktion auf Spurensuche
Was macht ein Haus zu einem Zuhause?
Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der dreiwöchigen partizipativen Kunstaktion zuHAUSe.
Zuhause ist kein feststehender Ort. Es ist Erfahrung, Erinnerung, Schutzraum, Konfliktzone, Sehnsuchtsort – und oft etwas Fragiles. In Zeiten von Mobilität, Wohnraummangel, Migration, sozialen Brüchen und sich verändernden Familienstrukturen wird „Zuhause“ zunehmend zu einer offenen, individuell verhandelten Kategorie.

Das Projekt versteht sich als prozesshafte, kollektive Annäherung an diesen Begriff. Der Ausstellungsraum beginnt als leere Struktur: angedeutete Wände aus Papier, Karton und Stoff bilden ein unfertiges Haus. Erst durch die Beteiligung des Publikums entsteht Bedeutung. Besucher*innen aller Altersgruppen sind eingeladen, Spuren zu hinterlassen – zeichnend, schreibend, bauend, erzählend oder beobachtend. Es gibt keine vorgegebene Form und kein gewünschtes Ergebnis.
Über 7 Arbeitstage hinweg verdichtet sich der Raum: Erinnerungen, Materialien, Worte und Gesten lagern sich übereinander, widersprechen sich, werden ergänzt oder überdeckt. Zuhause erscheint dabei nicht als harmonisches Ideal, sondern als vielstimmiger, widersprüchlicher Prozess, der Schutz und Verletzlichkeit zugleich enthält.
Die Arbeit verschiebt die Rolle des Kunstvereins vom Ort der Präsentation zum Ort der Begegnung und Aushandlung. Kunst entsteht hier nicht als Objekt, sondern als sozialer Prozess, in dem unterschiedliche Generationen, Erfahrungen und Perspektiven gleichberechtigt nebeneinander bestehen.
Am Ende bleibt kein fertiges Haus, sondern ein Archiv von Spuren: ein sichtbares Zeugnis dafür, dass Zuhause weniger ein Ort ist als eine Beziehung – zu Räumen, zu Menschen und zu Erinnerungen.
Weil dieses Projekt so unvorhersehbar und vielleicht unfertig oder im Fluss begriffen enden wird, ist die Dokumentation ein ganz wesentlicher Bestandteil. Wir werden laufend festhalten, was passiert, und bereits während der Arbeitsphase, vor allem aber auch in der Ausstellungszeit nach der Arbeitsphase zeigen.
Auch das KünstlerInnen-Gespräch am 11.8. wird rekapitulieren, was war und was offen bleibt.
Setup bei Ankunft des Publikums
Leere „Wände“, davor liegen:
– große Papierbahnen, Kartons, Stoffe

– teils frei im Raum, teils wie locker angedeutete Zimmer (Ecke, Durchgang, Nische)

• Keine vollständigen Räume, eher Fragmente eines Hauses

• Boden evtl. einzelne Teppichstücke oder Markierungen

Materialien - sichtbar und nicht ordentlich sortiert - eher mit „Werkstatt-Charakter“
• Stoffreste
• Farben / Kreiden / Stifte
• Klebeband, Klammern, Nadeln
• Scheren
• Fäden / Wolle ...
• Kleine Karten oder Zettel
• größere Pappen/Papierbögen
Dinge, mit denen funktional oder symbolisch "Einrichtung" erfunden werden kann.

Weiteres Material oder Gegenstände können mitgebracht werden. Aber: Wir übernehmen keine Garantie, wohin sich diese entwickeln werden! Vielleicht haben sie sich am Ende komplett verwandelt?Alles kann sich ändern, jederzeit. Über alles darf geredet werden.

Und bitte: Dies ist keine nette Gelegenheit zur Sperrmüllentsorgung! Bitte...
31. Juli bis 16. August 2026
Orangerie Ost KIB



zuHAUSe
eine kooperative und partizipative Kunstaktion auf Spurensuche
Was macht ein Haus
zu einem Zuhause?
Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der dreiwöchigen partizipativen Kunstaktion zuHAUSe.
Zuhause ist kein feststehender Ort. Es ist Erfahrung, Erinnerung, Schutzraum, Konfliktzone, Sehnsuchtsort – und oft etwas Fragiles. In Zeiten von Mobilität, Wohnraummangel, Migration, sozialen Brüchen und sich verändernden Familienstrukturen wird „Zuhause“ zunehmend zu einer offenen, individuell verhandelten Kategorie.

Das Projekt versteht sich als prozesshafte, kollektive Annäherung an diesen Begriff. Der Ausstellungsraum beginnt als leere Struktur: angedeutete Wände aus Papier, Karton und Stoff bilden ein unfertiges Haus. Erst durch die Beteiligung des Publikums entsteht Bedeutung. Besucher*innen aller Altersgruppen sind eingeladen, Spuren zu hinterlassen – zeichnend, schreibend, bauend, erzählend oder beobachtend. Es gibt keine vorgegebene Form und kein gewünschtes Ergebnis.
Über drei Wochenenden hinweg verdichtet sich der Raum: Erinnerungen, Materialien, Worte und Gesten lagern sich übereinander, widersprechen sich, werden ergänzt oder überdeckt. Zuhause erscheint dabei nicht als harmonisches Ideal, sondern als vielstimmiger, widersprüchlicher Prozess, der Schutz und Verletzlichkeit zugleich enthält.
Die Arbeit verschiebt die Rolle des Kunstvereins vom Ort der Präsentation zum Ort der Begegnung und Aushandlung. Kunst entsteht hier nicht als Objekt, sondern als sozialer Prozess, in dem unterschiedliche Generationen, Erfahrungen und Perspektiven gleichberechtigt nebeneinander bestehen.
Am Ende bleibt kein fertiges Haus, sondern ein Archiv von Spuren: ein sichtbares Zeugnis dafür, dass Zuhause weniger ein Ort ist als eine Beziehung – zu Räumen, zu Menschen und zu Erinnerungen.
Weitere Nachrichten folgen more to come
Zeitplan
Freitag 31. Juli 18 Uhr
Start
Startperformance mit
"Die Geschichtenerfinder"
Los geht's

Sa 1.+So 2. Aug. je 16 - 19 Uhr
Di 4. Aug 17 - 19 Uhr
Fr 7.+ Sa 8.+ So 9. Aug
je 16 - 19 Uhr.
Arbeit
Entwicklung unseres zuHAUSes mit vorhandenem Material oder Mitgebrachtem.
Austausch Diskussion Streitlösung Kreativität Tradition Handwerk Spaß und Dilettantimus

Di 11. Aug. 19 Uhr
KünstlerInnen-Gespräch
Innerlich und äußerlich Beteiligte fragen und erklären. Wir diskutieren und loben uns auch mal.

Fr 14.+ Sa 15.+ So 16. Aug
je 16 - 19 Uhr.
Ausstellung
Setup bei Ankunft des Publikums
Leere „Wände“, davor liegen:
– große Papierbahnen, Kartons, Stoffe

– teils frei im Raum, teils wie locker angedeutete Zimmer (Ecke, Durchgang, Nische)

• Keine vollständigen Räume, eher Fragmente eines Hauses

• Boden evtl. einzelne Teppichstücke oder Markierungen

Materialien - sichtbar und nicht ordentlich sortiert - eher mit „Werkstatt-Charakter“
• Stoffreste
• Farben / Kreiden / Stifte
• Klebeband, Klammern, Nadeln
• Scheren
• Fäden / Wolle ...
• Kleine Karten oder Zettel
• größere Pappen/Papierbögen
Dinge, mit denen funktional oder symbolisch "Einrichtung" erfunden werden kann.

Weiteres Material oder Gegenstände können mitgebracht werden. Aber: Wir übernehmen keine Garantie, wohin sich diese entwickeln werden! Vielleicht haben sie sich am Ende komplett verwandelt?Alles kann sich ändern, jederzeit. Über alles darf geredet werden.

Und bitte: Dies ist keine nette Gelegenheit zur Sperrmüllentsorgung! Bitte...
Video des Projektstarts
Dr.-Edeltraut-Siessl-Allee 3
Zugang von den Parkplätzen Hitzfeldstraße
Lageplan

Ein Beitrag von SWR Kutur ist hier zu hören